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6. - 13. August 2022
Zwei Programme, Vier Konzerte

Das Adjektiv « schlagkräftig » drängt sich auf: Posaune und Schlagwerk, in den Orchestern üblicherweise eher dezente Instrumente, werden die Stars unserer Konzerte sein.

Wir hoffen, auf diese Weise Ihre Neugier zu wecken!
Und Ihre Begeisterung zu entfachen!

Das dramatische Zeitgeschehen dieses Jahres sollte sich in
der Auswahl der Komponisten und Werke widerspiegeln, damit der Ukraine und ganz Mittel- und Osteuropa, die musikalisch so reich sind, eine bewegende Hommage erwiesen werde.

Premier programme

Premier programme 2022 Photo Michel Correard 

Roussas, Sanctuaire Saint-Joseph : Samstag, 6. August, 20 Uhr 30

und

Bonlieu-sur-Roubion, Basilika : Dienstag, 9. August, 20 Uhr 30

 

Über die Grenzen hinaus

Théodore Akimenko (1876-1945) :

NoctNocturne in D-Dur (1910)

Felix Weingartner (1863-1942) :

Sextett für zwei Geigen, Bratsche, Violoncello, Kontrabass und Klavier in e-moll, op. 33

Wir hören zunächst ein Werk eines gebürtigen Charkiwers, heute auf so traurige Weise berühmt, Théodore Akimenko, einem Schüler von Nikolaj Rimski-Korsakow.

sodann von Felix Weingartner, einem in Zadar geborenen Kroaten, österreichischer Dirigent und neuromantischer Komponist mit einem nahezu sinfonischen Œuvre; sein Sextett für Posaune und Orchester wird in einer Bearbeitung für Posaune und Streichquartett/Streichquintett gespielt.

Second programme

 second programme 2022 suze

Suze-la-Rousse, Schlosshof : Donnerstag, 11. August, 20 Uhr 30

und

Roussas, Sanctuaire Saint-Joseph : Samstag, 13. August, 20 Uhr 30

 

Alter Kontinent und Neue Welt

Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809) :

Konzert für Posaune, Bearbeitung für Posaune und Streichquintett

Eckhard Kopetzki (geboren 1956) :

Canzoni da Sonar, Bearbeitung für Posaune und Marimba

Antonin Dvořák (1841-1904) :

Quintett in Es-Dur, Op. 97

Eine begeisternde Gegenüberstellung der Alten und der Neuen Welt mit Johann Georg Albrechtsberger, einem Vertreter der ersten Wiener Schule (Zeitgenosse von Joseph Haydn), und Eckhard Kopetzki, einem zeitgenössischen deutschen Musiker und Komponisten.
Ist Dvořák als einer der letzten Verkünder der romantischen Musik zu sehen oder als Sänger einer « Neuen Welt »? In seinem zweifellos romantischen Quintett zeugen einige Klangfarben von seinem Aufenthalt in Nordamerika. Wäre die damalige Neue Welt endgültig vergangen?

Reservierungen : Kartenverkauf ab dem 1. Juli 2022
25€
20€ : (Mitglieder der APAS, Saoû chante Mozart und Sésameries de Mirmande)
10€  : 12-18 Jahre

1991-2021 : 30 Jahre !

Im Sommer, wenn die deutschen Städte leer sind,

füllen sich die Dörfer in der Drôme… mit Musik und Zuhörern!

Nach einem etwas komplizierten Jahr 2020, nach verschiedenen Einschränkungen und Konzerten, die nach einigen Schwierigkeiten doch noch stattfanden, war dieser Sommer eine Art von Revanche.
Die Revanche der triumphierenden Musik durch spektakuläre und einfallsreiche Programme. Unsere Musiker haben ihr Talent und ihre Jugend eingesetzt um mehr und weniger bekannte Kammermusik zu darzubieten.
Es war dies auch der 30. Sommer der APAS, ein Geburtstag, der würdig gefeiert wurde. Hierfür wurde vor allem eine Festschrift erarbeitet, welche das unglaubliche Abenteuer einer langjährigen musikalischen Freundschaft nachzeichnet.

Livret 30 ans APAS 2021
Viele begeisterte Zuhörer, darunter auch eine große Anzahl „Neue“ (zukünftige Mitglieder?!), Spender und großzügige Mäzene haben dieses Jahr durch ihre Anwesenheit zu einem großartigen Erfolg gemacht.


Triple concerto de BeethovenIm Vordergrund: Nicolas Hugon, Violoncello. Am Klavier: Soomija Park.

Auf dem Programm standen wunderbare Werke, wie das Oktett von Schubert, das Kaiserquartett von Haydn, das erste Sextett von Brahms, das erste Klavierquartett von Mozart, die Streicherserenade von Tschaikowski und vor allem das Tripelkonzert von Beethoven. Auch unbekanntere Werke kamen zu Gehör, von Viotti, Bruch, Grieg, Mangore, Franck und anderen.
Die Konzerte von Roussas, Bonlieu sur Roubion und Suze-la-Rousse waren ausverkauft oder sehr gut besucht. Der Applaus und die anschließenden Kommentare zeugten von einem einstimmig begeisterten Publikum.
Das Abschlusskonzert des Kammermusikkurses war ebenfalls ein voller Erfolg. Vor einem vollen Saal konnten die neun deutschen und französischen Kursteilnehmer ihre vielversprechenden Talente vorstellen.
Die deutsch-französische Freundschaft, welche der Nährboden der APAS darstellt, wurde durch die beiden Nationalhymnen und die europäische Hymne gefeiert, welche in den Konzerten des Festivals zu hören waren. Durch ihre Anwesenheit bei dem Konzert von Suze-la-Rousse haben die französische Botschafterin in Deutschland und der deutsche Botschafter in Frankreich unsere Mission unterstützt.

Tatajna Bogucz

(v. l. n. r.) Tatajna Bogucz, Liselotte Bogucz (Ehefrau von Stanislas),
Madame Robert (Bürgermeisterin von Roussas)

Am 14. August hat die Enthüllung der Gedenktafel an Stanislas Bogucz unterhalb seines ehemaligen Hauses in Roussas einen besonders berührenden Moment der Festlichkeiten bereitet.
Unsere Webseite apas-musik.fr und die Facebookseite stehen zu ihrer Verfügung für weitere Informationen, Fotos und Hörbeispiele der letzten Jahre.Es lebe die Saison 2022! Um die Zeit bis dahin etwas zu verkürzen, hier eine wunderbare Erinnerung an das Konzert von Suze-la-Rousse wo Noé Inui, Nicolas Hugon und Soomija Park das Tripelkonzert von Beethoven interpretiert haben.

https://www.facebook.com/watch/?v=561223905113392

Einen riesigen Dank an unsere Musiker und auch an Sie, liebe Freunde der Akademie Provençale des Amis de Stuttgart!

Zur Erinnerung unsere Programme dieses Sommers:

1. Programm

Piotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)

Serenade für Streicher op. 48 (1880)

Max Bruch (1838-1920)

Kol Nidrei (1880),

Richard Strauss (1864-1949)

Till Eulenspiegel op. 28,

Joseph Haydn (1732-1809)

Streichquartett (»Kaiserquartett«) op. 76 Nr. 3 (1797)

Franz Schubert (1797-1828)

Oktett in F-Dur für Bläser und Streicher D 803 (1824)

2. Programm

Edvard Grieg (1843-1907)

Aus Holbergs Zeit op. 40 (1884)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Klavierquartett in g-Moll KV 478 (1785)

Giovanni Battista Viotti (1755-1824)

Thema und Variationen in C-Dur (1781)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Konzert für Violine, Violoncello und Klavier in C-Dur op. 56 (1804)
 

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logo 30ans Stanislas Bogucz
  Stanislas Bogucz (1946-2008)

  

Die Sommersaison 2019

Die acht Jahreszeiten, Vivaldi und Piazzolla (Programm 1)

Samstag, 10. August, 20 Uhr 30 - Roussas - Dienstag, 13. August, 20 Uhr 30 - Suze-la-Rousse

Noe Inui 2019Für unsere Sommersaison 2019 freuen wir uns, Ihnen eines der berühmtesten Werke der barocken Musik im Wechsel mit argentinischen Tangos präsentieren zu können. Das Zusammentreffen der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi (1678-1741) mit den Vier Jahreszeiten von Buenos Aires von Astor Piazzolla (1921-1992) wird sie mit Sicherheit nicht unberührt lassen. Vor allem auch, weil wir das Glück haben, das Werk des rothaarigen Priesters in der Version von Noé Inui zu hören, der mit seiner Energie und seiner sehr engagierte Musikalität sicherlich eine ganz außergewöhnliche Interpretation anbieten wird. Die unverkennbare Tonsprache von Piazzolla, vor allem seine kantigen Rhythmen und die beißenden Harmonien, bieten einen interessanten Kontrast zu dem eleganten und virtuosen Stil von Vivaldi. So werden diese beiden Werke sich gegenseitig zur Geltung bringen und uns ein neues, bereicherndes Hörerlebnis ermöglichen.

1. Programm

Samstag, 10. August, 20 Uhr 30 - Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)
Dienstag, 13. August, 20 Uhr 30 - Suze-la-Rousse, Schloss, Ehrenhof

Die acht Jahreszeiten

Antonio Vivaldi (1678-1741) - Astor Piazzolla (1921-1992)
Le quattro stagioni op. 8, 1-4 (Die vier Jahreszeiten)
Il cimento dell'armonia e dell'inventione
Cuatro estaciones porteñas (Die vier Jahreszeiten in Buenos Aires)
Arrangement: Leonid Desyatnikov
La primavera (Der Frühling) Allegro - Largo e pianissimo sempre - Danza pastorale. Allegro
Verano porteño (Der Sommer in Buenos Aires)
L'estate (Der Sommer) Allegro non molto - Adagio - Presto. Tempo impetuoso d'Estate
Otoño porteño (Der Herbst in Buenos Aires)
L'autunno (Der Herbst) Allegro. Ballo e canto di Villanelli – Adagio - Allegro. La caccia
Invierno porteño (Der Winter in Buenos Aires)
L'inverno (Der Winter) Allegro non molto – Largo – Allegro
Primavera porteña (Der Frühling in Buenos Aires)

Ohne Pause

 

Die Oboe, von Händel bis Golijov (Programm 2)

Donnerstag, 15. August, 20 Uhr 30 - Samstag, 17. August, 20 Uhr 30 - Roussas

hautbois siteIm zweiten Programm wird vor allem die Oboe zur Geltung kommen. Auch die stilistische Vielfältigkeit der Werke dürfte Sie interessieren. Durch seine charmante und heitere Stimmung ist das Oboenquartett von Wolfgang Amadeus Mozart ein typischer Vertreter der Wiener Klassik. Die Waldesruhe von Antonín Dvořák lädt zu einem romantischen, unbeschwerten Verweilen im böhmischen Wald ein. Das gesamte Werk von Georg Friedrich Händel wird von seiner Vorliebe für die Oboe geprägt. Sein erstes Concerto ist in vier Sätzen geschrieben, was der barocken Form der Kirchensonate entspricht. Last Round von Osvaldo Golijov wurde 1996 in Erinnerung an seinen Landsmann Astor Piazzolla komponiert. Dieser Tango stellt nicht nur einen Bezug zu unserem ersten Programm her, sondern bietet uns auch eine interessante Begegnung mit der modernen Tonsprache. Als krönenden Abschluss der Saison 2019 präsentieren wir Ihnen die Souvenirs de Florence von Piotr Iljitsch Tschaikowski. So können Sie den wunderbaren Klang und die beeindruckende Virtuosität von unseren sechs Solostreichern in einem herrlich romantischen Werk genießen.

2. Programm

Donnerstag, 15. August, 20 Uhr 30 - Basilika von Bonlieu sur Roubion
Samstag, 17. August, 20 Uhr 30 - Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)    

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Quartett für Oboe, Violine, Viola und Violoncello in F-Dur KV 370 (1781) - Allegro - Adagio - Rondeau: Allegro

Antonín Dvořák (1841-1904)
Waldesruhe op. 68, 5 (1884) arrangiert für vier Violoncellos und Kontrabass

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Concerto B-Dur Nr. 1 für Oboe, Streicher und Basso continuo HWV 301  Adagio - Allegro – Siciliano - Vivace

Osvaldo Golijov (1960)
Last round für zwei Streichquartette und Kontrabass (1996)
1. Movido, urgente (Tempo I) - Subito meno mosso (Tempo II)
2. Deaths of the Angel – Lentissimo

Pause

Piotr Ilitch Tschaikovski (1840-1893)
Souvenir de Florence op. 70 für Streichsextett (1892)
1. Allegro con spirito
2. Adagio cantabile e con moto
3. Allegretto moderato
4. Allegro vivace

Musiker :

nach Instrumentengruppen geordnet

Lucille Laguian, Oboe

Lucille Laguian 100Lucille Laguian ist im Konservatorium in Tarbes von Bernard Lévy in das Oboenspiel eingeführt worden. Ab 2013 nahm sie Unterricht bei Olivier Doise an der regionalen Musikschule von Boulogne-Billancourt. Seit 2017 studiert sie bei Alexei Ogrintchouk an der Musikhochschule von Genf. Lucille hat Preise bei nationalen Wettbewerben in Frankreich und in der Schweiz gewonnen.

Noé Inui, Violine

Noé Inui
Foto : Maurice Lammerts
van Bueren

Noé Inui, Sohn einer griechischen Mutter und eines japanischen Vaters, lebt seit 2006 in Düsseldorf. Nach Studien in Brüssel, Paris, Karlsruhe und Düsseldorf konzertiert er in Amerika, Europa und Japan. Er ist ebenfalls Professor an den Musikhochschulen von Düsseldorf und Mannheim. Noé spielt auf einer Geige von Tomasso Balestrieri (Mantua) von 1764.

Weizhi Wang, Violine

Weizhi Wang 100

Weizhi Wang ist in Sichuan (China) in das Violonspiel eingeführt worden. Er hat danach bei Ulf Hoelscher, Antje Weithaas und Ulf Schneider an den Musikhochschulen von Karlsruhe, Berlin und Hannover sein Studium fortgesetzt. Als Solist, Kammermusiker und erster Geiger kann man Weizhi in vielen verschiedenen Ländern hören. Er spielt eine Geige von 1857 des italienischen Geigenbauers Giuseppe Rocca.

Carola Eva-Richter, Violine

Carola eva richter 2 ptCarola Eva-Richter studierte Violine bei Jörg‑Wolfgang Jahn, Ulf Hoelscher und zuletzt in der Soloklasse von Ulf Schneider. Seit 2011 ist sie an der Berufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg und an der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg als Dozentin für Violine tätig. Mit dem von ihr mitbegründeten Mignon Quartett gibt sie regelmäßig Konzerte.

Kai Ono, Violine

Kai Ono 100In einer musikbegeisterten Familie aufgewachsen, hat Kai Ono an der Musikhochschule von Paris studiert und konnte mit Serge Cintrat, Christophe Poiget, Christophe Bianco, Michaël Hentz, Arielle Gill, Philippe Graffin, José Alvarez und auch Ayako Tanaka arbeiten. Seit 2019 ist er festes Mitglied des Philharmonischen Orchesters von Straßburg.

 

Cécile Blanc, Violine

Cecile Blanc 100Cécile Blanc ist von Brigitte Pierre in der Musikschule von Nîmes in das Violinspiel eingeführt worden und hat dann an der Musikschule von St-Maur-des-Fossés bei Suzanne Marie ihr Diplom der musikalischen Studien abgelegt. Ab dem Schuljahr 2019/2020 wird sie an der Musikhochschule von Genf in der Klasse von Stefan Muhmenthaler studieren.

Baptiste Vay, Bratsche

Baptiste Vay 2019 100Nachdem er bei François Hetsch in Angers und dann bei Jean Sulem an der Musikhochschule in Paris studiert hat, verfolgt Baptiste Vay seine Studien an der Musikhoschschule in Köln in der Klasse von Antoine Tamestit und spezialisiert sich schließlich in der Quartettklasse von Heime Müller in Lübeck. Er war Mitglied des französischen Jugendorchesters, des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft und des Gustav Mahler Jugendorchesters. Vor Kurzem hat ihn das Kammerorchester der Auvergne als ersten Bratscher eingeladen.ne.

Johannes Eva, Bratsche

Johannes Eva
Foto : Torsten Hönig

Johannes Eva studierte Bratsche an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Johannes Lüthy sowie bei Atar Arad in Bloomington, USA. Er spielte unter anderem im Orchestre Philharmonique de Strasbourg, bei der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, im Baskischen Nationalorchester und im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Seit 2010 ist Johannes Eva Bratscher bei den Nürnberger Symphonikern.

Christina Strîmbeanu, Bratsche

Christina Strimbeanu 100

Christina Strîmbeanu absolviert zurzeit ihr Masterstudium an der Musikhochschule Karlsruhe bei Professor Johannes Lüthy. Diverse Konzertprojekte führten sie ins Ausland, nach Griechenland, China und Brasilien. 2015 wurde sie als Stipendiatin in die Yehudi Menuhin Stiftung „live music now“ aufgenommen und gewann 2016 mit ihrem Streichquartett den 1. Preis beim Kammermusikwettbewerb des Kulturfonds Baden.

Yolena Orea Sanchez, violoncello

Yolena Hugon 100Yolena Orea ist in Venezuela geboren, wo sie ihre musikalische Ausbildung durch das El Sistema Programm erhielt. Sie führt ihr Studium in der Schweiz fort, wo sie in Sion und in Basel Diplome mit den besten Auszeichnungen abschloss. Sie ist Preisträgerin des Carlos Prieto Wettbewerbs in Mexiko. Nachdem sie Praktikantin und Aushilfe im Tonhalle Orchester Zürich war, ist sie seit 2009 festes Mitglied des Sinfonieorchesters Basel.

Nicolas Hugon, violoncello

Nicolas Hugon 100Nicolas Hugon hat an den Musikhochschulen von Straßburg und Karlsruhe studiert. Er ist Preisträger des Maurice Gendron Wettbewerbs (erster Preis) und des «Beethoven Hradec» Wettbewerbs (Tschechien). Als Solist gibt er regelmäßig Konzerte in Deutschland und Frankreich und ist festes Mitglied bei den Straßburger Philharmonikern.

Myriam-Elena Siegrist, Violoncello

Myriam-Elena_Siegrist_ptMyriam Siegrist studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Professor Annemarie Dengler-Speermann als auch Kammermusik mit ihrem Streichquartett (Mignon Quartett) und historische Aufführungspraxis (Barockcello) bei Stefan Fuchs. Heute hat sie eine Lehrstelle an der Musik- und Kunstschule Bruchsal inne. Sie konzertiert regelmäßig im süddeutschen Raum sowohl solistisch als auch mit Kammermusikensembles und verschiedenen Orchestern.

Thomas Flachaire, Violoncello

Thomas Flachaire ptNachdem er von Karine Borgogno in das Cellospiel eingeführt worden ist, studierte Thomas Flachaire in der Celloklasse von David Louwerse. Er hat das Diplom der musikalischen Studien im Juni 2017 mit Auszeichnung bestanden und arbeitet zurzeit mit Cyril Lacroutz an der Musikschule von Aulnay-sous-Bois. Im September diesen Jahres wird er sein Bachelorstudium bei Thomas Demenga an der Musikhochschule in Basel beginnen.

Antoine Sobczak, Kontrabass

Antoine_Sobczak_ptAntoine Sobczak, geboren 1982, hat Kontrabass an der Staatlichen Musikhochschule in Paris und an der nationalen Musikschule in Strasbourg studiert. Ehemaliger Solist der Orchester von Toulouse und Paris, widmet er sich sowohl dem symphonischen Repertoire (Les Siècles, Les Dissonances, verschiedene Orchester), als auch der Kammermusik (Kammerensemble Strasbourg, APAS, Les Festivals de Fougères und Cello-fan), der alten Musik (Le Concert Etranger, Les Folies du Temps) und der zeitgenössischen Musik (TMplus, Fa7).

Benjamin Delale, Cembalo

Benjamin Delale 100

Benjamin Delale hat einen Bachelor in Cembalo, Generalbassspiel und Musikwissenschaft am Konservatorium und an der Sorbonne in Paris abgelegt. Er bereitet im Moment seine Masterprüfung an der Musikhochschule in Lyon vor. Benjamin legt sehr viel Wert auf eine von historischen Kenntnissen fundierte Interpretation, die er durch sein besonderes Interesse für musikalische Rhetorik, eine rigorose Analyse des Repertoires und seine vertieften Kenntnisse der Improvisation und der alten Kompositionstechniken nährt.

Samstag, 26. Februar, 18 Uhr - Schloss Grignan (Galerie des Adhémar)

Eine Reise durch die Jahrhunderte : Händel, Franck und Gershwin mit Kai Ono, Violine, und Kaoli Ono, Klavier

Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Sonate op. 1 Nr. 3 in A-Dur für Violine und Basso continuo HWV 361
Andante
Allegro
Adagio
Allegro

César Franck (1822-1890)

Sonate für Violine und Klavier in A-Dur (1886)
Allegretto ben moderato
Allegro
Recitativo-Fantasia (ben moderato)
Allegretto poco mosso

George Gershwin (1898-1937)

Drei Préludes für Klavier (1926)
Bearbeitung für Violine und Klavier von Jascha Heifetz (1899-1987)
Allegro ben ritmato e deciso
Andante con moto e poco rubato
Allegro ben ritmato e deciso

Die Sommersaison 2020

Programm 2020

Die Konzert des Sommers 2020 haben eine enorme Begeisterung ausgelöst. Hierdurch fühlen wir uns in unserer Entscheidung « durchzuhalten » bestärkt ! Die Musiker waren sehr glücklich, nach der Zeit des Lockdowns und nach der Absage aller Konzert im Frühjahr endlich wieder spielen zu können.

Hier ein paar herrliche Erinnerungen :

Stephanie Guerin mezzo soprano

Stéphanie Guérin, Mezzosopran. 11. August 2020, Suze-la-Rousse, Schlosshof

 Concert Basilique de Bonlieu 2020

In der Basilika von Bonlieu-sur-Roubion, 13. August 2020

1. Programm

Samstag, 10. August, 20 Uhr 30
Roussas, Sanctuaire Saint Joseph
Dienstag, 13. August, 20 Uhr 30
Suze-la-Rousse, Schloss, Ehrenhof

  • Ottorino Respighi (1897-1936)
    Il Tramonto, P. 101 für Mezzosopran und Streichquartett (1914)
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
    Streichquintett in g-Moll KV 516 (1787)
    Allegro
  • Johannes Brahms (1833-1897)
    Zwei Gesänge op. 91 für Mezzosopran, Bratsche und Klavier (1884)
    Gestille Sehnsucht
    Geistliches Wiegenlied

Pause


  • Ernest Chausson (1855-1899)
    La Chanson perpétuelle op. 37 für Mezzosopran, Streichquintett und Klavier (1898)
  • Johannes Brahms (1833-1897)
    Klavierquintett in f-Moll op. 34 (1864)

2. Programm

Donnerstag, 15. August, 20 Uhr 30
Prieuré von Bonlieu sur Roubion, Scheune
Samstag, 17. August, 20 Uhr 30
Roussas, Sanctuaire Saint Joseph

  • Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
    Les Indes galantes, Suite für Streicher (1736)
  • Anton Webern (1883-1945)
    Langsamer Satz für Streichquartett, Bearbeitung für Streichquintett (1905)
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Cembalokonzert in d-Moll BWV 1052 (1738)
    Allegro
    Adagio
    Allegro

Pause

  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
    Streichoktett in Es-Dur op. 20 (1825)
    Allegro moderato
    Andante
    Scherzo
    Presto

Saison 2019

accueil ete 2018 2

Die Saison 2018 hat uns schöne Erinnerungen an musikalische Genüsse und interessante Begegnungen hinterlassen. Um hiervon einen Eindruck zu erhalten, können sie « La fille aux cheveux de lin » von Claude Debussy in einer Bearbeitung von Nicolas Hugon für Streichquintett in der Galerie (Hörbeispiele, hier klicken) hören (oder wieder hören) oder auch unsere Erinnerungsfotos anschauen (hier klicken).
Das ganze Team der APAS arbeitet am Programm 2019, welches natürlich wieder unser multinationales und vor allem unser deutsch-französisches Engagement widerspiegeln wird. Wir freuen uns schon darauf, auch dieses Jahr wieder junge, talentierte Künstler zu empfangen, die uns mit herrlicher Musik von außergewöhnlicher Qualität in freundschaftlicher Atmosphäre verwöhnen werden.

Sie können schon jetzt folgende Daten notieren:

2. März : Konzert in Roustan, Grignan -  Stéphanie Guérin, Mezzosopran

22. bis 27. April : Deutsch-französischer Instrumental- und Kammermusikkurs mit Carola Eva-Richter (Geige) und Camille Renault (Violoncello) in Grignan (Drôme). Das Abschlusskonzert findet am Samstag den 27. April im Schloss von Grignan statt (gemeinsames Schüler- und Lehrerkonzert). Für den Anmeldebogen bitte hier klicken. Die APAS wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützt.

Sommersaison : 10. August in Roussas, 13. August in Suze-la-Rousse, 15. August in Bonlieu und 17. August in Roussas
Programm : Gesang und Kammermusik

 

Sonntag, 25. März 2018, 18 Uhr

« Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze » von Joseph Haydn

Basilika Sainte-Anne in Bonlieu

durch das Mignon Quartett :
Carola Eva-Richter und Hwa Won Rimmer, Violinen, Zora Grosser-Schmidt, Bratsche, Myriam Siegrist, Violoncello, Tatjana Bogucz, Sprecherin
Um mehr über die Musikerinnen zu erfahren, hier klicken

Mignon Quartet


Das Mignon Quartett wurde im Frühjahr 2000 von Studentinnen der Musikhochschule Karlsruhe gegründet. Dort studierte es bei den Professoren Jahn, Dengler-Speermann und Breuninger. Meisterkurse bei Christoph Wyneken (Musikhochschule Freiburg), Hans-Christian Schweiker (Musikhochschule Aachen) und beim Mandelring-Quartett bereicherten seine Erfahrungen.
Während des Studiums war das Quartett Stipendiat der von Yehudi Menuhin gegründeten Vereinigung „Live Music Now". Diese Einrichtung gibt regelmäßig Konzerte für Menschen in Not. Bis heute ist das Quartett bestrebt, die Musik an Orte zu bringen, an denen man sie nicht unbedingt erwartet.
Im Bereich der zeitgenössischen Musik arbeitete das Mignon Quartett mit dem Komponisten Sandeep Bhagwati zusammen, insbesondere für die Aufnahme einer CD beim Südwestrundfunk (SWR). Es engagierte sich ebenso für die Alte Musik und verwirklichte Projekte mit Brian Dean und Stefan Fuchs.
Von 2005 bis 2007 studierte das Quartett als Ensemble im Aufbaustudiengang Kammermusik an der Musikhochschule Karlsruhe bei Professor Breuninger. Es wurden ihm zwei Konzertdiplome mit der Bestnote „ausgezeichnet" verliehen.
Das Mignon Quartett tritt regelmäßig im Süden Deutschlands auf. Es gibt Konzerte für verschiedene Veranstalter, wie zum Beispiel „Die Schlosskonzerte Bruchsal", „Kammermusik im Toskanasaal" in der Würzburger Residenz, „Saaltarello" in Landau, die „Münsterkonzerte" in Villingen oder „Kammermusik in der Villa Seidel" in Murnau.
In der Saison 2017/2018 tritt das Quartett zum ersten Mal gemeinsam mit Schauspielern des Theaters Xenia aus Karlsruhe in einem eigens für diesen Anlass geschaffenen musikalisch-literarischen Programm auf.

Tatiana Bogucz 300Tatjana Bogucz ist Deutsch-Französin. Sie ist Absolventin der Staatlichen Hochschule für Theater in München und der Internationalen Theaterschule Jacques Lecoq in Paris. Sie debütierte am Theater am Gärtnerplatz in München und an der Tri-Bühne in Stuttgart, wo sie in zahlreichen Produktionen mitwirkte. Sie war Sprecherin beim Stuttgarter Kammerorchester im Melodram Medea von Georg Benda, einem Zeitgenossen Mozarts. Sie gründete die Theatergruppe « Attic people », ein internationales Ensemble, mit dem sie am Festival von Edinburgh in Schottland teilnahm und internationale Tourneen unternahm. Tatjana Bogucz war außerdem Regisseurin und Sprecherin für das Webradio von ARTE France. Seit 2006 lebt Tatjana Bogucz in Berlin und arbeitet dort als Schauspielerin und Pädagogin. Sie spielt ihr Soloprogramm « Nachtzug », eine musikalische Reise, ein Soloprogramm mit deutschen und französischen Chansons.

Dieses Konzert eröffnet das Jahr zum zwanzigjährigen Jubiläum von « Musiques au Monastère ».

Stanislas Bogucz und seine Freunde vom Stuttgarter Kammerorchester haben dieses Werk am 21. März 2005 in Bonlieu aufgeführt. Lassen Sie uns diesen Moment « wieder aufleben ».

Es ist dem Andenken an Anne Dufour gewidmet.

Musique au Monastere

Konzert in Partnerschaft mit "Musiques au Monastère"

Eintrittspreise : 20€ (Mitglieder : 15€, unter 16 Jahren : frei, unter 25 Jahren : 10€ - Reservierungen : 04 75 46 17 51 und musiques-au-monastere@orange.fr

Irena Jancevskyte, Klavier - Freitag, 2. März 2018, 18 Uhr 30

Galerie des Adhémar, Schloss Grignan

Irena Jancevskyte 2018Die litauische Pianistin Irena Jancevskyte hat in Vilnius, Glasgow und Stuttgart studiert. Was ihre pianistischen und künstlerischen Qualitäten betrifft, so haben sie Marietta Asisbekova, Konrad Richter und Paul Gulda am stärksten geprägt. Seit 1995 tritt sie als Solistin und als Liedbegleiterin in vielen europäischen Ländern auf. Heute unterrichtet Irena Jancevskyte Liedgestaltung und bildet Korrepetitoren an der Musikhochschule Stuttgart aus.

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Sonate in D-Dur op. 28 »Pastorale« (1801) - Allegro, Andante, Scherzo. Allegro vivace, Rondo. Allegro ma non troppo

Dieses Werk ist unter dem Namen « Pastorale » bekannt, den ihm der Verleger A. Cranz bei der Erstausgabe 1802 gab. Beethoven hat diese Bezeichnung nicht autorisiert, doch fasst sie die Stimmung der Sonate so treffend zusammen, dass sie sich erhalten hat. Die « Pastorale » nimmt einen besonderen Platz in der Reifephase ein, die der Komponist um 1800 erreicht. Diese sonnige Idylle besticht durch ihre Schlichtheit und ihre Eleganz – zu einer Zeit, in der der Komponist seine Tonsprache hin zu Brillanz, Virtuosität und größerer Klangfülle entwickelt.

Frédéric Chopin (1810-1849)

Préludes, op. 28 (1838-1839)

George Sand, ihre Kinder Solange und Maurice sowie Frédéric Chopin verbringen den Winter 1838 in der Kartause von Valldemossa auf Mallorca. Der Komponist wusste sich krank, und der Aufenthalt geriet zur Katastrophe. Die Inselbewohner standen dem Paar feindselig gegenüber, das alte Kloster war kalt und feucht, und das Klavier traf erst spät ein. Dennoch gelang es Chopin, seine vierundzwanzig Préludes zu vollenden, die zu einem großen Teil bereits zuvor entstanden waren. Für Franz Liszt sind diese « Miniaturen » Werke, « bewundernswert in ihrer Vielfalt », die « jene freie und große Haltung besitzen, die die Werke des Genies kennzeichnet ».

Claude Debussy (1861-1918)

L’Isle joyeuse (1904)

Auf der Insel Jersey vollendet Debussy L’Isle joyeuse. Er hält sich dort mit seiner künftigen zweiten Frau, Emma Bardac, auf. Ihre leidenschaftliche Liebe soll dieses Werk von glänzender Virtuosität hervorgebracht haben, das bedeutendste Stück im Klavierschaffen Debussys. Der Komponist warnte seinen Verleger selbst : « Mein Gott, wie schwer ist das zu spielen ».

Eintrittspreise : 20 Euro, 15 Euro (Mitglieder) - 10 Euro (14 bis 26 Jahre), frei für Kinder unter 13 Jahren
Reservierungen : 06.62.72.13.48 oder frauke.flachaire@sfr.fr

Programm 2017

Für unser Sommerfestival freuen wir uns, Ihnen zwei deutlich unterschiedliche Programme anbieten zu können. Das erste rückt die Trompete und das Akkordeon in den Vordergrund, während das zweite slawischen Klangfarben für die Streicher gewidmet ist. Der rote Faden dieses Jahres ist der tschechische Komponist Antonín Dvořák (1841-1904). Im ersten Programm präsentieren wir für unsere jungen Zuhörer die Bremer Stadtmusikanten, ein Märchen der Gebrüder Grimm, in einem reizvollen musikalischen Gewand. Das Streichsextett von Dvořák, ein Meisterwerk der Streicherliteratur, beschließt eine Saison, die wir uns wunderbar musikalisch wünschen.

1. Programm

Samstag, 12. August, 20 Uhr 30 Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)
Montag, 14. August, 20 Uhr 30 Suze-la-Rousse, Schloss, Ehrenhof

Johann Friedrich Fasch (1688 - 1758) Konzert für Trompete, Streicher und Cembalo in D-Dur
Antonín Dvořák (1841 – 1904) Bagatellen für Streichtrio und Harmonium (Akkordeon), op. 47 (1878)
Guiseppe Torelli (1658-1709) Konzert für Trompete, Streicher und Cembalo in D-Dur
(etwa 1690) 7’45
1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro

Pause

Die Bremer Stadtmusikanten
Ein Märchen der Gebrüder Grimm
Rezitanten : Geneviève Luchet und Etienne Miribel
Mit musikalischen Auszügen aus :
Henri Frédien Tomasi (1901 - 1971) Triptyque für Trompete und Klavier (Akkordeon) (1957)
Marcel Bitsch (1921 - 2011) Vier Variationen über ein Thema von Domenico Scarlatti für Trompete und Klavier (Akkordeon) (1950)

Antonio Vivaldi (1678-1741) Die vier Jahreszeiten op. 8 Nr. 2 : « Sommer » (1725)

2. Programm

Donnerstag, 17. August, 20 Uhr 30 Basilika von Bonlieu sur Roubion
Samstag, 19. August, 20 Uhr 30 Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)

Louis Boccherini (1743 - 1805) Sextett für Streicher in F-Dur op. 23 Nr. 6 (1776)

Antonín Dvořák (1841 – 1904) Sextett für Streicher in A-Dur op. 48 (1879)

Pause

Zoltán Kodály (1882 – 1967) Intermezzo für Streichtrio (1905)

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1797 - 1828) Sinfonie für Streicher Nr. 7 in d-Moll (1819)

 

Programm 2016

In diesem Jahr stehen bei unserem Sommerfestival das Klavier und die Klarinette im Mittelpunkt. Unser Programm präsentiert sie solistisch und kammermusikalisch in Werken, die von der Klassik über die romantische Musik bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts reichen.
In den Pariser Salons spielte Frédéric Chopin sein Konzert op. 11 selbst in der Fassung, die wir Ihnen vorstellen, mit Streicherbegleitung. Die « Forelle » von Franz Schubert, ein herausragendes Werk der Kammermusik mit Klavier, wird Sie durch ihren heiteren und lichten Charakter bezaubern. Mit dem Quartett op. 19, 1 von Carl Stamitz führt Sie unser Klarinettist in die Geschichte seines Instruments ein. Es handelt sich nämlich um eines der ersten Werke, die für dieses Blasinstrument und ein Streichtrio geschrieben wurden. Die Begegnung mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld bewog Johannes Brahms 1891 dazu, erneut zur Feder zu greifen. Der Komponist glaubte indes, all seine schöpferischen Kräfte erschöpft zu haben. Das Quintett op. 115 zählt heute zu den Meisterwerken des Klarinettenrepertoires. In der Ouvertüre über jüdische Themen op. 34 von Sergej Prokofjew vereinen sich unsere beiden Protagonisten zu einer zugleich nervösen und nostalgischen Reise.
Schließlich rücken die ergreifenden Metamorphosen von Richard Strauss, einer der letzten « Klagegesänge » des Komponisten, unsere Streicher ins rechte Licht. Die Fassung für Septett, die wir Ihnen vorstellen, ist nach neueren Forschungen eine erste Fassung dieses Werks, das letztlich für dreiundzwanzig Solostreicher konzipiert wurde.

Frauke Flachaire de Roustan

1. Programm

Samstag, 6. August, 20 Uhr 30 Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)
Dienstag, 9. August, 20 Uhr 30 Suze-la-Rousse, Schloss, Ehrenhof

Carl Stamitz (1745 - 1801) Klarinettenquartett in Es-Dur op. 19, 1 ( ?)
Allegro, Largo, Allemande (Vivace), Andante moderato, Allegretto, Vivace

Frédéric Chopin (1810 - 1849) Klavierkonzert Nr. 1, e-Moll op. 11 mit Streichquintett (1830)
Allegro maestoso, Larghetto, Rondo : Vivace

Pause

Johannes Brahms (1833 - 1897) Klarinettenquintett in h-Moll op. 115 (1891)
Allegro, Adagio, Andantino, Con moto

2. Programm

Donnerstag, 11. August, 20 Uhr 30 Basilika von Bonlieu sur Roubion
Samstag, 13. August, 20 Uhr 30 Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)

Sergueï Prokofiev (1891 - 1953) Ouvertüre über hebräische Themen Op. 34 für Klarinette, Streichquartett und Klavier (1919)
Un poco allegro

Richard Strauss (1864 - 1949) Metamorphosen Op. 142 (Urfassung für Streichseptett) (1945)
Adagio ma non troppo

Pause

Franz Schubert (1797 - 1828) Klavierquintett in A-Dur ("Die Forelle") D 667 (1819)
Allegro vivace, Andante, Scherzo (Presto), Thema (Andantino), Finale (Allegro guisto)

 

Programm 2015

Für diesen Sommer 2015 haben wir ein Programm gestaltet, das die Trompete, die Violine und den Kontrabass in den Vordergrund stellt. Die Trompetenkonzerte von Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel führen uns in die Barockzeit, und das Cembalo verleiht dem Instrumentalensemble dieser Saison eine besondere Farbe.
Unsere Solisten werden Sie durch ihre Virtuosität verblüffen, vor allem im Gran Duo Concertante von Giovanni Bottesini. Dieser, selbst Kontrabassist, komponierte das Werk zunächst für zwei Solo-Kontrabässe. Später bearbeitete Camillo Sivori, der einzige Schüler von Niccolò Paganini, eine der Stimmen für die Violine.
Im dritten der « Six Concerts Avec plusieurs Instruments Dédiées A Son Altesse Royalle Monseigneur Crêtien Louis, Marggraf de Brandenbourg & c. & c. & c., par Son tres-humble & très obeissant Serviteur Jean Sebastian Bach. Maître de Chapelle de S.A S. le prince regnant d’Anhalt-Coethen » spielt der Komponist mit der Zahl Drei. Drei Violinen, drei Bratschen und drei Violoncelli stellen drei Sätze vor. So kann sich jeder unserer neun Streicher als Solist präsentieren.
Der gesangliche Charakter, die Lebendigkeit und die Frische des Quintetts von Felix Mendelssohn-Bartholdy versetzen uns an den Beginn der Romantik. Das Sextett von Johannes Brahms lässt die Melancholie, ja die tiefe Traurigkeit seines Komponisten nach dem Bruch mit seiner Verlobten spüren. Unser Kontrabassist hat die Stimme des zweiten Violoncellos für sein Instrument bearbeitet. So können Sie der Interpretation einer noch nie gehörten Fassung beiwohnen.
Während der gesamten Saison 2015 hoffen wir, dass Sie überrascht werden, dass Sie schöne Werke entdecken und wiederentdecken können.
Vor allem aber, dass die Musik Sie berührt und glücklich macht !

Frauke Flachaire de Roustan

Samstag, 8. August, 20 Uhr 30 - Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)
Montag, 10. August, 20 Uhr 30 - Kirche von Richerenches

Georg Philipp Telemann (1681-1767) Konzert in D-Dur für Trompete und Streicher, TWV 51 : D7
Adagio,  Allegro,  Grave,  Allegro

Giovanni Bottesini (1821-1889) Gran Duo concertante für Violine, Kontrabass und Streichquintett (1880)
Allegro maestoso

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) Quintett für zwei Violinen, zwei Bratschen und Violoncello Nr. 2 in B-Dur, op. 87 (1845)
Allegro vivace,  Andante scherzando,  Adagio e lento,  Allegro molto vivace

Donnerstag, 13. August, 18 Uhr 30 Basilika von Bonlieu sur Roubion

Georg Friedrich Händel (1685-1759) Suite in D-Dur für Trompete und Streicher, HWV 341 (1717 ?)
1. Ouverture,  2. Allegro,  3. Arie,  4.,  5. March

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur, BWV 1048 (1719)
Allegro,  Adagio,  Allegro

Giovanni Bottesini (1821-1889) Gran Duo concertante für Violine, Kontrabass und Streichquintett (1880)
Allegro maestoso

Johannes Brahms (1833-1897) Sextett für Streicher Nr. 2 in G-Dur op. 36 (1865)
Poco Adagio,  Poco Allegro

Samstag, 15. August, 20 Uhr 30 Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur, BWV 1048 (1719)
Allegro,  Adagio,  Allegro

Georg Friedrich Händel (1685-1759) Suite in D-Dur für Trompete und Streicher, HWV 341 (1717 ?)
1. Ouverture,  2. Allegro,  3. Arie,  4.,  5. March

Johannes Brahms (1833-1897) Sextett für Streicher Nr. 2 in G-Dur op. 36 (1865)
Allegro non troppo,  Scherzo,  Poco Adagio,  Poco Allegro

 

Programm 2014

Für diese Sommersaison 2014 freuen wir uns, drei Programme rund um drei herausragende Werke zu präsentieren: den Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns, das Konzert für Flöte und Harfe von Wolfgang Amadeus Mozart und das Quintett für Streicher und Klavier in A-Dur op. 81 von Antonín Dvořák.
Wir hoffen, Sie mit dieser kontrastreichen Auswahl an Stimmungen, Ausdrucksweisen und Atmosphären zu begeistern, die ganz unterschiedliche Instrumente in den Vordergrund stellt.
Die « zoologische Fantasie » lässt uns die Lyrik von Saint-Saëns entdecken, besonders im berühmten « Schwan », ebenso wie seinen Humor, begleitet von einem geistreichen Text, den Francis Blanche später verfasst hat.
Das Konzert von Mozart, das der junge Mann in Paris schrieb und « dem Duc de Guines und seiner Tochter » widmete – zwei kundigen Liebhabern, die Flöte und Harfe spielten –, versetzt uns durch seine Anmut und Lebendigkeit in die galante Epoche.
Das Quintett ist von der melancholischen Poesie Antonín Dvořáks durchdrungen. Dieses Werk zählt zu seinen schönsten kammermusikalischen Seiten, die sich ebenso durch ihre weite Lyrik wie durch die Meisterschaft des Aufbaus auszeichnen.
Weitere Stücke ergänzen unsere musikalische Reise, insbesondere ein Solo für Klarinette einer Komponistin des 20. Jahrhunderts sowie Transkriptionen für Marimba solo und Kontrabass solo.

So bieten wir Ihnen Entdeckungen und Wiederentdeckungen, vor allem aber, so hoffen wir, musikalisches Glück !

Frauke Flachaire de Roustan

Samstag, 9. August, Roussas, Sanctuaire Saint Joseph (Eintritt frei)

Domenico Scarlatti, Sonate, Transkription für Marimbaphon
Wolfgang Amadeus Mozart, Streichsextett Es-Dur, KV 364, 1er Satz

  • « Allegro Maestoso »

Erwin Schulhoff, Concertino für Querflöte (Piccolo), Bratsche und Kontrabass, 1925

  • « Andante con moto »
  • « Allegro furioso »
  • « Andante »
  • « Rondino : Allegro gaio »

- Pause -

Camille Saint-Saëns, Der Karneval der Tiere

  • « Introduction et Marche royale du Lion (Introduktion und königlicher Marsch des Löwen) »
  • « Poules et Coqs (Hühner und Hähne) »
  • « Hémiones (Halbesel (schnelle Tiere)) »
  • « Tortues (Schildkröten) »
  • « L’Eléphant (Der Elefant) »
  • « Kangourous  (Kängurus) »
  • « Aquarium (Das Aquarium) »
  • « Personnages à longues oreilles (Persönlichkeiten mit langen Ohren)»
  • « Le coucou au fond des bois (Der Kuckuck in der Tiefe des Waldes) »
  • « Volière (Das Vogelhaus) »
  • « Pianistes (Pianisten) »
  • « Fossiles (Fossilien) »
  • « Le Cygne (Der Schwan) »
  • « Final (Das Finale) »
Dienstag, 12. August, Richerenches
Idem
Donnerstag, 14. August, Bonlieu

Georg Friedrich Händel, Concerto grosso op. 6 Nr. 12

  • « Largo »
  • « Allegro »
  • « Aria: Larghetto e piano »
  • « Largo »
  • « Allegro »